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Der Elektrische Reporter: Das Ich im Netz

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In den 90er Jahren träumten die Menschen noch von einem zweiten Leben im Cyberspace, von einem neuen, digitalen Universum, in dem man sich jeden Tag neu erfinden und wo man sein Aussehen, Namen und sogar das Geschlecht jederzeit wechseln konnte. In Chat-Rooms und Foren traten die Teilnehmer unter immer neuen Pseudonymen und Nicknames auf und experimentierten mit ihrer Identität, ohne wirklich etwas von sich preiszugeben.

Heute hat sich der Umgang mit dem Ich im Netz gewandelt: Der moderne Web-Bewohner will identifiziert und gefunden werden, er will sichtbare Spuren hinterlassen - und er beginnt, sein Profil aktiv zu managen: Er lädt seine Filme auf Youtube hoch, seine Fotos auf Flickr, knüpft Geschäftskontakte auf Xing, verwaltet seine Lesezeichen auf Mister Wong, bleibt mit Studienfreunden über Facebook in Verbindung und sondert permanent Statusmeldungen auf Twitter ab - und all das meist unter seinem echten Namen. Wird unser Erscheinen im Web zu einem festen Bestandteil des Ichs, und welche Folgen hat das für unser Leben? Diese Fragen untersucht der Elektrische Reporter in einer neuen Folge.

Quelle

 

Soziale Netzwerke: Google launcht Buzz

Google Logo

Um 19:02 Uhr war es soweit. Während der per YouTube weltweit übertragenden Pressekonferenz aus Mountain View stellte Google gestern sein Pendant zu Facebook und Twitter vor: Der als Organisator sozialer Netzwerke gepriesene "Buzz" wird aber wohl auf sein eigenes soziales Geflecht setzen.  (Mit Video)

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Elektronischer Reporter: Real Time Web

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Die Aufmerksamkeit im Web bewegt sich fort von den statischen Webseiten und hin zu einem dynamischen und unaufhörlich fließenden Nachrichten- und Ereignisstrom, den die Nutzer selbst über Twitter oder ihre Facebook-Statusmeldungen erzeugen: Gedanken, Ideen, Emotionen, Nachrichten, Bilder und Videos - alles landet im Augenblick des Entstehens im neuen Echtzeitweb.

Neue Debatten entstehen in null-komm-nichts und Trends werden offenbar. Ein Vielzahl neuer Anwendungen nutzt die so entstehenden Inhalte als eigenen Rohstoff, den sie filtern, auswerten und damit beherrschbar machen. Den Medien dagegen bleibt selbst kaum noch Zeit auf das Geschehen in der Welt zu reagieren, beim Kampf um die Nachrichtenhoheit haben sie einen weiteren Konkurrenten: Den twitternden Nutzer am Ort des Geschehen. Kritiker sehen als Ergebnis dieser Beschleunigung am Ende den totalen Stillstand, weil die Nutzer schlicht überfordert werden. Der Elektrische Reporter begibt sich hinein ins Realtime Web und geht den neuen Phänomenen dort auf den Grund.

Mitwirkende: Peter Kruse, Jack Dorsey, Hartmut Rosa, Jeff Pulver, Nick Halstead, Iain Dodsworth; Autor: Julius Endert; Kamera: Julius Endert, Dominic Kennedy; Schnitt: Dominic Kennedy, Stefan Jaehner; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Bildredaktion: Theresa Schwär; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Ehma, Matthew Tyas, Alexander Blue, Serphonic, Olga Scotland, Walter Well, Oliver Rouits, Real Rice; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2010 ZDF, (cc) by-nc-sa (Quelle: Elektronischer Reporter)

 

 

Hirnforschung: Computern Leben einhauchen

Ein typisches Neuron im Gehirn hat viele Tausende von Synapsen, d.h. Kontaktpunkte mit anderen Neuronen  - hier gezeigt für ein Neuron als rote Punkte  (links oben). Nur etwa ein Promille der anderen Neurone, zu denen es Kontakte hat, wird hier dargestellt.

Ganz schön bunt und unerforscht - unser Gehirn by Mokratie

Das Gehirn ist eines der wenigen Phänomene, über das der Mensch bisher nur sehr wenig weiß. Dennoch ist es wohl der am weitest entwickelte Computer der Welt. Dessen menschliche Arbeitsweise wollen Forscher des Instituts für Grundlagen der Informationsverarbeitung (IGI) der TU Graz nun nutzen, um schon intelligenten Maschinen richtiges Leben einzuhauchen.

(Beschreibung zum Bild am Ende des Artikels)

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Das iPad in Aktion

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In vielen einschlägigen Blogs wird es beschrieben, bebildert und hoch gepriesen. Doch so richtig vorgeführt wurde es bisher leider noch nicht: Das iPad aus dem Hause Apple. Eines der wenigen Videos die das übergroße iPhone in Aktion zeigt stammt von Slash Gear. Was besonders gefällt, ist das flüssige Bedienen der einzelnen Programme.

 

35 Terabytes auf einer LTO-Kassette

Photo courtesy of IBM Research - Zurich

Forscher von IBM Research – Zürich haben in Zusammenarbeit mit dem japanischen Unternehmen FUJIFILM 29,5 Gigabit pro Quadratzoll auf ein weiterentwickeltes Test-Magnetband geschrieben. Zum Vergleich: Das entspricht der 39-fachen Speicherdichte des momentan führenden Industriestandards. Eine der ältesten Technologien könnte damit mehr Potential besitzen, als zuvor gedacht. Fotos: IBM Research - Zurich

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