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Soziale Netzwerke: Google launcht Buzz

Google Logo

Um 19:02 Uhr war es soweit. Während der per YouTube weltweit übertragenden Pressekonferenz aus Mountain View stellte Google gestern sein Pendant zu Facebook und Twitter vor: Der als Organisator sozialer Netzwerke gepriesene "Buzz" wird aber wohl auf sein eigenes soziales Geflecht setzen.  (Mit Video)

Bei der Präsentation war ich vom Spiegel beschimpften Frontalangriff schon sehr angetan. In der heutigen Welt der Statusnachrichten und Tweeds, die ihr Runden in den verschiedenen Netzwerken machen, wird es zunehmend unübersichtlicher. So besitzt ein fleißiger Tweople bis zu 400 Personen die seinen Ausführungen folgen - eine Masse an Informationen, die es zu sortieren gilt. Und genau da setzt Google Buzz an. Es scheint tatsächlich eine neue Möglichkeit zu sein, um Neuigkeiten, Fotos, Videos auszutauschen und Unterhaltungen einzuleiten oder fortzusetzen. Letzteres wird sogar, like Googles Wave, in Real-Time abgehalten. Der Nachteil dabei: Buzz soll nach Angaben der kalifornischen Suchmaschine lediglich die bestehenden Kontakte in Gmail bzw. Google Mail nutzen. Dabei schlägt es Freunde auf Grundlage der bisherigen E-Mail- und Chat-Geschichte vor. Bei den Nutzern erscheint in Gmail/Google Mail der Buzz-Button in den nächsten Wochen im Posteingang.

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Gestern überzeugte vor allem die Integration der verschiedenen Dienste und deren Inhalte. Fotos werden nicht wie bei Twitter und Facebook als Links dargestellt, auf die man erst noch klicken muss. Vielmehr ist es zum einen möglich, Bilder in original Größe darzustellen und in veröffentlichten Fotoalben von Foto zu Foto zu springen.  Zum anderen werden Videos in den Posts sofort angezeigt und konnten zumindest bei der Vorführung sehr benutzerfreundlich abgespielt werden. Buzz macht damit einen Client wie etwa Tweetdeck überflüssig - eben weil alles über den Browser zur Verfügung gestellt wird. Doch auch hier gibt es schon jetzt Nachteile, die nicht von der Hand zu wischen sind: Google Buzz wurde als offenes System entwickelt. Bisher jedoch soll die Integration von Picasa, Google Reader, YouTube, Flickr, Blogger und Twitter ermöglicht werden. Merken sie was? Der große Konkurrent Facebook wird bisher nicht berücksichtigt - obwohl 400 Millionen User das Netzwerk nutzen. Auch gestern wurde von den Beteiligten auf eine krampfhafte Art versucht den Namen des "Gesichtbuches" nicht zu erwähnen. Soziale Verknüpfung  sieht doch aber eigentlich anders aus. 
Google schreibt dazu: "Entwickler und Anbieter, die Google Buzz mit ihren Produkten unterstützen möchten, können dies über eine einfache Feed-basierte API tun, die später zu einer vollständigen API zum Lesen und Schreiben ausgebaut wird".
Es bleibt also abzuwarten, ob Buzz eine Chance gegen Bestehendes hat. Denn neu ist die Idee aus Mountain View nun wahrlich nicht. Doch die Integration von Chat, Video, E-Mail und Sozialen Netzwerken funktioniert und könnte in dieser Art mal wieder ein Anstoß sein, etwas bahnbrechendes zu entwickeln, was tatsächlich Alles vereint. 

Überzeugende Integration mit Haken

Gestern überzeugte vor allem die Integration der verschiedenen Dienste und deren Inhalte. Fotos werden nicht wie bei Twitter und Facebook als Links dargestellt, auf die man erst noch klicken muss. Vielmehr ist es zum einen möglich, Bilder in original Größe darzustellen und in veröffentlichten Fotoalben von Foto zu Foto zu springen.  Zum anderen werden Videos in den Posts sofort angezeigt und konnten zumindest bei der Vorführung sehr benutzerfreundlich abgespielt werden. Buzz macht damit einen Client wie etwa Tweetdeck überflüssig - eben weil alles über den Browser zur Verfügung gestellt wird. Doch auch hier gibt es schon jetzt Nachteile, die nicht von der Hand zu wischen sind: Google Buzz wurde als offenes System entwickelt. Jedoch soll nach eigenen Angaben die Integration von Picasa, Google Reader, YouTube, Flickr, Blogger und Twitter ermöglicht werden. Merken sie was? Der große Konkurrent Facebook wird bisher nicht berücksichtigt - obwohl 400 Millionen User das Netzwerk nutzen. Auch gestern wurde von den Beteiligten auf eine krampfhafte Art versucht den Namen des "Gesichtbuches" nicht zu erwähnen. Soziale Verknüpfung  sieht doch aber eigentlich anders aus. 

Google schreibt dazu: "Entwickler und Anbieter, die Google Buzz mit ihren Produkten unterstützen möchten, können dies über eine einfache Feed-basierte API tun, die später zu einer vollständigen API zum Lesen und Schreiben ausgebaut wird".

Es bleibt also abzuwarten, ob Buzz eine Chance gegen Bestehendes hat. Denn neu ist die Idee aus Mountain View nun wahrlich nicht. Doch die Integration von Chat, Video, E-Mail und Sozialen Netzwerken funktioniert auf den ersten Blick hervorragend und könnte in dieser Art mal wieder ein Anstoß sein, etwas bahnbrechendes zu entwickeln - was tatsächlich "Alles" vereint. 

Buzz in der Übersicht:

Todd Jackson, Produkt Manager von Gmail und Google Buzz, betonte bei seiner Präsentation fünf Eigenschaften, die das Feature Buzz am besten beschreiben:

  • Auto-following: Da sich Buzz automatisch in Gmail/GoogleMail integriert, sollen alle existierenden sozialen Gruppen, wie Chat, sich mit dem Neuen verbinden. 
  • Rich, fast sharing experience: Egal ob Google Reader oder Picasa - Der gesamte Content soll über die vernetzten Dienste manuell eingebunden werden können. Das Schöne: Fotos werden, wie bei der Vorführung selbst gesehen, dabei per Browser im Fullscreen-Modus angezeigt.
  • Inbox Integration: Es ist nicht mehr nötig extra ein Update zu fahren, um etwa die neusten Nachrichten aus dem Buzz-Netzwerk einzuholen. Da Buzz mit dem E-Mail-Konto vernetzt ist, laufen die Updates automatisch ins Postfach ein. Dabei sollen die Buzz-Nachrichten mit einem speziellen Button gekennzeichnet sein.
  • Public and private sharing: Man kann seinen Inhalt öffentlich für alle posten, oder auch Inhalte privaten Gruppen zur Verfügung stellen. Das Problem: Zu aller erst ist jeder online-gestellte Inhalt öffentlich. Dieser müsste also nachträglich gesperrt werden.
  • Just the Good stuff: Nutzer können selbst bestimmen, welcher Inhalt von Relevanz ist. Weniger interessantes wird einfach versteckt und nicht mehr angezeigt. Die teilweise überflüssige Nachrichten-Flut, die ich persönlich liebe, könnte damit Geschichte sein.
 

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